Dass Agnieszka Marucha zur Musik Hans Hubers einen ganz unmittelbaren, sehr vitalen Zugang findet, ist auf Anhieb zu hören. Sie bringt die optimistische Grundhaltung, die feurige Melodiebildung und die sinnliche Harmonik in der deutlich von Schumann und Brahms beeinflussten, aber doch unverkennbar eigenständigen Handschrift Hubers zu bester Geltung.

Peter Hagmann, Neue Zurcher Zeitung, 5. April 2013

Die Geigerin beschäftigt sich mit Werk Zygmunt Stojowskis, das sie in ihrer Doktorarbeit beschrieb. Ihre Spezialität ist das lesbare Konstruieren der musikalischen Form, aber auch eine schöne Phrasengestaltung. Die Geigerin baute Spannung in allen von ihr dargebotenen Werken auf.

Alina Kurczewska, Polmic, 06. 2010

Es lohnt sich, die graziös und elegant gespielte, oder eher gesungene Romanze zu erwähnen. (…) Hier besonders bedient sich die Solistin der Sangbarkeit und Sinnlichkeit des Tons, sowohl in der hohen als auch tiefen Stimmlage. Ausgezeichnete Musik.

Marcin Zgliński, Muzyka21, 03. 2010

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um eine Fuge für Geige solo zu schreiben und diese aufzuführen? Man braucht einen solchen Komponisten wie J.S. Bach und eine solche Interpretin wie Agnieszka Marucha. Das Ergebnis ist der Erfolg in beiden Bereichen.

Alan Cooper, Aberdeen Event reviews , 28. 02. 2010

Agnieszka Marucha ist eine junge polnische Geigerin, die vor einer großen Karriere steht. Die Sonate von Stojowski wurde von ihr so sensibel und überzeugend aufgeführt, dass es wundert, dass das Werk so lange in einem Regal Staub sammelte.

Jeremy Nicholas, The Gramophone, 01.2010

Agnieszka Marucha verfügt über eine einwandfreie Technik, einen edlen Ton, eine hohe musikalische Kultur und vor allem über ein bezauberndes Cantabile.

Renata Pasternak-Mazur, Przegląd Polski (www.dziennik.com), 06. 11. 2009 

Virtuose Interpretationen von Werken Stojowskis, aufgeführt von Agnieszka Marucha, überzeugen die Zuhörer, dass sie mit Meisterwerken zu tun haben. Der Ton der Geigerin ist so schön, das Cantabile so lyrisch und ihr Spiel so musikalisch, dass man sie als Maria Callas der Violine bezeichnen kann.

Joseph A. Herter, Polish Music Center Newsletter, 08. 2009

Stojowski bestärkt uns zweifelsohne in der Überzeugung, dass er ein außergewöhnlicher Komponist war. Die lyrische Romantik in seiner Violinsonate Nr. 2 wurde aus einem ebenso präzisen Metall geschmiedet wie die Sonaten von Delius, Foulds, Korngold und Dunhill. Seine goldene Romantik fließt wie Lava, aber der Komponist kann ebenfalls, wie etwa in Arietta, mit chirurgischen Präzision die poetische Leidenschaft, die fortwährend und allmählich ansteigt, dosieren. Stojowski ist kein Gegner des Humors, den sich in manchen Fragmenten der Sonate hören lässt, aber in dem kontrastreichen Finale Allegro giocoso ist er voll Ernst, Dramatik und Leidenschaft. Sowohl Marucha als auch Schmidt zeigen in der Sonate eben alles das – einen Reichtum an Farben, Stilen und Stimmungen.

Rob Barnett, musicweb-international.com, 09. 07. 2009

Agnieszka Marucha i st eine hervorragende Geigerin der jungen Generation, die durch ihr schönes, präzises Spiel und durch originelle Repertoire-Vorschläge auffällt.

Ryszard Gabryś, PR Katowice, 08.2009

Agnieszka Marucha führte Largo aus der Bachs C-Dur-Solosonate mit einer außergewönlichen Klangkultur auf. Es über rascht, wie schön weiträumig und mitteilsam solche Werke klingen können, wenn sie von hervorragenden Interpreten gespielt werden. Es gibt darin nichts Einschrä nkendes oder Gemeines.

Aberdeen Event Reviews, 05.03.2009

Agnieszka Marucha ist eine Geigerin mit der völlig entwickelten künstlerischen Persönlichkeit. Ihr schöner Klang, hervorragende Technik, natürliche Phrasierung und ausgezeichnete Intonation machen aus ihr einen Typus der Geigenvirtuosin, der sich ebenfalls in der Kammermusik zu Hause fühlt. Ihre große musikalische Intuition in Verbindung mit dem Wissen bewirkt, dass ihre Interpretationen von Musikwerken äußerst interessant sind. Agnieszka Marucha ist eine großartige Vertreterin der polnischen Violinschule der jungen Generation.

Prof. Jan Stanienda, 01.2009

Äußerst warm beklatschte das Publikum die vom Polish Duo aufgeführten Werke von Henryk Wieniawski, Karol Szymanowski, Ignacy Paderewski, Władysław Żeleński und Zygmunt Noskowski. Bewundernswert waren das zur Meisterschaft gebrachte Spiel, der künstlerische Schwung sowie die Interpretation der beiden Künstler. Das wegen der Klangfarbe hinreißende und virtuose Spiel der Geigerin war vom vollkommen zusammenklingenden Spiel des Pianisten begleitet. Man konnte sich an der Art und Qualität des Weitergebens der kontrastreichen emotional-klanglichen Effekte begeistern, die von den dramatischen Zusammenstößen in den einnehmenden Lyrismus, voll Nostalgie und Trauer, übergingen. Es war wirklich die schöpferische Wiedergabe der aufgeschriebenen oder dem Notentext entnommenen Absichten der Autoren der aufgeführten Werke.

Nasza Gazetka, 5.2006

In der Mitte des Konzerts erklang das zweite Violinkonzert von Prokofiew – eine außergewöhnliche, sehr schöne und ergreifende Komposition, die hervorragend von der jungen Geigerin Agnieszka Marucha gespielt wurde. Es war eine interessante Geschichte voll überraschender Pointen, erzählt mit schönem, klarem Ton, mit einer riesigen Dosis für Prokofiew typischen, ein bisschen schroffen Lyrismus und mit großem Sinn für diese farbenreiche, schwierige aber auch sehr reizende Musik. Die Solistin spielte beeindruckend: reif, selbstsicher, mit durchdachter Phrasierung und dabei mit Demut gegenüber dem Werk und seinem Autor.

Dorota Gonet, Gazeta Wyborcza, 17. 04. 2004

Agnieszka Marucha präsentierte sich als eine Künstlerin von deutlich lyrischer Wesensart, die jede Phrase sorgsam gestaltet und die sich auf das Exponieren des möglichst vollen und farbenreichen Tons konzentriert

Witold Paprocki, Ruch Muzyczny 2001

Am besten klangen die Werke von Szym anowski - voll von Energie und Virtuosität; in diesen Musikstücken konnte die Künstlerin mit ihrer exzellenten Technik glänzen. Nach einem lauten Beifall des Publikums spielte sie ein Präludium von Szostakowicz als Zugabe.

Gazeta Wyborcza, 4.IV.2000

Bachs d-Moll Partite, aufgeführt von Agnieszka Marucha, erwies sich als bemerkenswert, es war eine großartige musikalische Darbietung.

Ruch muzyczny 18/1999

An der ersten Stelle würde ich die Gewinner einer der zwei Hauptpreise - Agnieszka Marucha und Wojciech Jasiński - auszeichnen. (...) Ihre Interpretation der Mythen von Szymanowski war der besten Konzertsäle würdig.

Ruch muzyczny, 24/1998