Zygmunt Stojowski - Violin Sonate E-dur Nr. 2 Op. 37

Zygmunt Stojowski - Romanze für Violine und Orchester Op. 20

Zygmunt Stojowski - Violinkonzert G-dur Op. 22
Agnieszka Marucha - Violine
Jean-Jacques Schmid - Klavier
Das Sinfonieorchester der J. Elsner-Musikoberschule
Piotr Wajrak - Dirigent

tekste: Agnieszka Marucha

AP0221, DDD - TT: 64"28, (R)2008, (C)2009

World premiere recording!

Die Solopartie des Konzerts enthält alles, was man in einem Konzert aus der Epoche der Romantik erwarten kann – Doppeltöne, Oktaven, schnelle Passagen. (…) Der wunderschöne zweite Satz ist am besten (…). Die Romanze, geschrieben für Jacques Thibaud im Jahre 1919, ist ein ausgezeichneter Zusatz zum Repertoire – ergreifend und lyrisch, zur großen Kulmination führend. Viel besser ist die zweite Sonate aus dem Jahre 1911, die für den polnischen Geiger Artur Argiewicz (1881-1966) geschrieben und ebenfalls u.a. von Enescu und Kochański aufgeführt wurde. Der Dialog zwischen Violine und Klavier sowie die attraktiven, für die beiden Instrumente wohlgestalteten Sätze, werden sich bestimmt der Gunst zahlreicher Geiger erfreuen. Die Sonate klingt vielleicht mehr französisch als polnisch (der erste Satz ist ganz bestimmt durch die Musik César Francks inspiriert), wenn sie aber so sensibel und überzeugend wie hier aufgeführt wird, dann wundert es, dass das Stück so lange in einem Regal Staub sammelte. 

Jeremy Nicholas, The Gramophone, 01. 2010

Agnieszka Marucha und der Pianist Jean Jacques-Schmid entdecken in diesem für die beiden Interpreten reizvollen Werk unbestrittene Vorzüge, indem sie treffend das Gleichgewicht zwischen der hier unentbehrlichen Virtuosität und Schwung, der Logik und Disziplin der Form finden. Wir haben Glück, das Werk zum ersten Mal in einer solchen Interpretation zu hören, die ein Beispiel fürs Musizieren auf hohem Niveau ist. Bemerkenswert sind vor allem der warme, schöne Ton der Geige und die Natürlichkeit der Phrasierung. All diese Vorzüge ihres Spiels nutzt Marucha im Violinkonzert in einem noch höheren Grade aus (…).Es lohnt sich, die graziös und elegant gespielte, oder eher gesungene Romanze zu erwähnen. (…) Hier besonders bedient sich die Solistin der Sangbarkeit und Sinnlichkeit des Tons, sowohl in der hohen als auch tiefen Stimmlage. Ausgezeichnete Musik.

Marcin Zgliński, Muzyka21, 03. 2010

Die im Jahre 1901 für Kochański geschriebene Romanze kommt ganz gewiss den Konzertwerken von Saint-Saëns und Bruch nahe. Manchmal ähnelt sie durch sein Klima der Musik Elgars, aber seine schokoladen, bittersüßen Nostalgiestöße sind ebenfalls eine Reminiszenz an die Konzerte von Głazunow und Schoeck. Die Aufnahme ist ebenso gut wie die mit Klavierkonzerten, herausgegeben von Hyperion.

Rob Barnett, www.musicweb-internetional.com

Agnieszka Marucha ruft die zweite E-Dur-Sonate op. 37 (1911), Romanze op. 20 (1919) und G-Dur-Violinkonzert (1919) ins Leben zurück. Ihre CD verdient einen großen Beifall. Sie wird sowohl den Kennern als auch den anfangenden Musikliebhabern großen Spaß machen. Diese von Acte Prealable (Schallplattenfirma, die auf die Promotion der kaum bekannten polnischen Musik, aufgeführt von den besten polnischen Interpreten, spezialisiert ist) herausgegebene CD bietet nicht nur ein interessantes Repertoire in sehr guter Interpretation, sondern auch eine ausgezeichnete Tonqualität und ein sorgfältig vorbereitetes CD-Beiheft mit Texten in polnischer, englischer und deutscher Sprache. Sie macht Appetit nicht nur auf die Musik von Stojowski, sondern auch auf weitere Interpretationen der jungen Geigerin.

Renata Pasternak-Mazur, Przegląd Polski (www.dziennik.com), 06. 11. 2009



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