Agnieszka Marucha-  Preisträgerin internationaler Violinwettbewerbe, Solistin, Kammermusikerin und Lehrerin, Doktor im Bereich Instrumentalspiel an der Fryderyk Chopin Universität für Musik in Warschau. Sie ist eine allseitige Musikerin, verfügt über ein breites Repertoire, führt Musik aller Epochen auf, sowohl auf der modernen als auch auf der Barockgeige, wobei sie die damalige Spieltechnik einsetzt. Sie ist Mitglied der Ensembles  Opium String Quartet, Trio Galant und Trio Ardito. Sie arbeitet mit vielen renommierten europäischen Kammerensembles zusammen. Regelmäßig unterrichtet sie an den Sommermusikkursen Bosa Antica auf Sardinien. In den vorherigen Jahren leitete sie Meisterklassen in Europe,  China, Brunei und Hong Kong.

Im Jahre 2009 war sie Konzertmeisterin des Ensembles Danish Chamber Players und Stortstrom Symphony Orchestra (Dänemark). Sie arbeitete auch mit Royal Scottish National Orchestra als Konzertmeisterin der 2. Violinen zusammen (2011). Zwischen 2006 und 2008 leitete sie eine Violinklasse an der Musikschule Nr. 1 in Warschau. 

Seit vielen Jahre propagiert sie die polnische und schweizerische Musik in In- und Ausland. Sie machte CD-Aufnahmen für DUX und Acte Préalable. Ihr letztes Projekt war die Aufnahme der Violinwerke von Hans Huber (AP 0266) – CD-Weltpremiere, die dank der Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Nationalerbe in Polen realisiert wurde. 

Die CD-Aufnahme wurde vom musikalischen Milieu in Polen und im Ausland sehr gut angenommen; sie erhielt eine enthusiastische Rezension in der meinungsbildenden britischen Zeitschrift Gramophone.

Agnieszka Marucha wurde im Jahre 1979 in Warschau in der Familie mit musikalischen Wurzeln geboren.  Im Jahre 2003 erhielt sie das Diplom mit Auszeichnung der F. Chopin-Musikakademie in Warschau (Violinklasse von Prof. Mirosław Ławrynowicz). 2002 schloss sie Meisterstudium in Zuid Nederlanse Hogeschool voor Musiek in Maastricht bei Prof. Robert Szreder ab. In den Jahren 2003 bis 2005 studierte sie an der Hochschule der Künste in Bern unter der Leitung von Prof. Monika Urbaniak-Lisik, wo sie das Solistendiplom bekam. Im September 2008 schloss sie Doktorstudium an der F. Chopin-Universität für Musik in Warschau unter der Leitung von Prof. Jan Stanienda ab. Sie studierte auch Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Chiara Banchini.

Agnieszka Marucha ist Preisträgerin zahlreicher nationalen und internationalen Wettbewerben. Sie gewann u.a.: den 1. Preis beim Gesamtpolnischen Wettbewerb für Violin- und Violaklassen in Elbląg, Auszeichnung beim Internationalen Pierre-Lantier-Wettbewerb in Paris, Auszeichnung und den Sonderpreis beim 6. Gesamtpolnischen Zdzisław-Jahnke-Violinwettbewerb in Posen, den 3. Preis beim 5. Internationalen Karol-Szymanowski-Wettbewerb in Łódź. Zweimal gewann sie den Studienpreis beim Kiefer-Hablitzel-Stiftung-Wettbewerb in Bern. In den Jahr 1998 bildete sie das Ensemble Polish Duo. Das Duo bekam den 1. Preis und eine Reihe von Sonderpreisen beim 1. Gesamtpolnischen Kammermusikwettbewerb in Zakopane, sowie den 2. Preis und den Sonderpreis der Stiftung Gaudeamus beim 6. Internationalen Krzysztof-Penderecki- Wettbewerb für zeitgenössischen Kammermusik in Krakau.

Sie wird zu zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen eingeladen. Agnieszka Marucha war Stipendiatin des Nationalen Fonds für Kinder, des Ministers für Kultur, des Premierministers, der Stiftung für Kultur, der schweizerischen Stiftung Lyra, der schweizerischen Regierung ESKAS und der Kiefer-Hablitzel Stifung.

Agnieszka Marucha konzertierte in Europa und Asien. Sie trat bei zahlreichen musikalischen Festivals im In- und Ausland auf. Sie spielte mit folgenden Orchestern: Berner Symphony Orchester, Anglian Chamber Players, Philharmonie Aurora, Symphonieorchester der F. Chopin-Musikakademie, Orchester der Internationalen Musikkurse in Łańcut und mit den meisten Philharmonien in Polen.  Als Mitglied des Ensemble Modern tritt sie in den größten Konzertsälen Europas auf, u.a. in: der Berliner Philharmonie, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw in Amsterdam sowie der Salle Pleyel in Paris. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen, darunter Pierre Boulez, Peter Eötvös und Paavo Järvi. Sie machte zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen.

Da ihre Leidenschaft auch im Journalismus liegt, schreibt sie einen musikalischen Blog (www.agamarucha.blogspot.com) und ist als Korrespondentin für die Zeitschrift Muzyka21 tätig. Mehr Informationen über die Künstlerin finden Sie auf ihrer Homepage: www.agamarucha.com.